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Teil 2 - Auf fremden Wegen

Nun fliegt meine liebe Rabea in den Urlaub...! Sie hat es sich sehr gewünscht und ich finde, auch verdient. Tapfer schuftet sie Tag für Tag im Imbiss, kocht und sorgt für frisches Obst und Gemüse. Da kann man eine Auszeit im schönen, beschaulichen Champs le Sims nur allzu gut brauchen.

Was für eine Aussicht...diese Ruhe....die frische Luft............!  Aber dennoch, als diese Dame sie um einen "kleinen Gefallen" bittet, sagt Rabea nicht nein. Zumal von einer Belohnung die Rede ist, und...ja, die heimische Gemeinschaftskasse ist nach wie vor ein wenig klamm. Vor allem, nachdem Rabea ihre Reise gebucht & bezahlt hat.

Und so macht sie sich Rabea auf, die Gruft am alten keltischen Hügel (genauer: unter jenem Hügel) zu erforschen. Sie hackt sich durch viele, staubige Geröllhaufen...

...und macht (unliebsame) Bekanntschaft mit der hiesigen Fauna.

Belohnt wird sie für ihre Mühen durch das Auffinden (und Plündern!) diverser Schatztruhen, die freundliche Vorzeitsims hier netterweise deponiert haben.

Natürlich geht sowas nie ganz ohne Pannen ab. Aber wie Rabea es geschafft hat, sich HINTER diese Mauer zu schieben, ist mir ein Rätsel. Von rechts wegen sollte sie auf der anderen Seite vor der Tür dort stehen. Da, wo sie sich nun befindet, kommt man als Sim auf jeden Fall ohne Hilfe niemals wieder fort.

Nur gut, das der allmächtige Maxisgott einen Zauberspruch namens "resetSim" erschaffen hat. Mit diesem wird Rabea befreit, woraufhin sie sich in ihrer französischen Herberge wieder findet. Schön, dann wird eben hier und nicht im Zelt in der Gruft geschlafen.

In der Herberge gibt es wenigstens Kleiderschränke und Spiegel - beides nutzt Rabea.

Frisch geduscht und angezogen fährt sie dann wieder zurück zu dem doofen Hügel. (Sagte ich schon, das ich die Landschaft liebe?)

Und nun findet sie auch den "Schatz" - es ist allerdings kein magischer Ring, sondern ein unmagischer alter Baseball. Für den die Dame aber fürstlich bezahlt.

Den Rest der Zeit verbringt Rabea, wie es ihr gefällt. Sie lernt die Einheimischen kennen *hust* - na gut, zumindest diesen Einheimischen...(der mag sie aber nicht)...

...außerdem geht sie endlich ganz in Ruhe Angeln.

Die Sache beginnt sie ernsthaft zu interessieren, weshalb sie sich sogar Fachliteratur besorgt.

An ihrem letzten Urlaubstag möchte sie gern das Nektarium besichtigen. Und so ein leckeres Tröpfchen eignet sich auch prima als Souvenir, oder?

Sie kauft noch ein bisschen mehr als nur eine Flasche Nektar. Nicht zuletzt, um den Verkäufer kennen zu lernen...sie ist halt, wie sie ist.

Eine Sorte Trauben, die der Mann nicht verkauft, kann man hinterm Nektarium ernten. Und keiner schimpft.

Zuhause hat Nicole beschlossen, die "Terrasse" nun auch zu nutzen. Sie gönnt sich eine eigene Staffelei, und außerdem finden hier Rabeas Radio und die Gitarre (beides hatte sie beim Einzug im Inventar) ihren Platz.

Für die Küche hat Rabea das Weinregal (*) mitgebracht. Schließlich will so ein Nektar richtig gelagert werden, das hat ihr der nette Franzose erklärt.

Das der nur seinen Umsatz auf diese Art steigern will, hat sie nicht kapiert. Aber wer kennt das nicht, das man sich im Urlaub seltsame Sachen aufschwatzen lässt....?

(*) Teil Nr. 4 für die Küche...

Nicole malt wirklich gern, aber -wie man unschwer erkennen kann - nicht wirklich gut...dafür hat sie wenigstens eine wundervolle Aussicht.

Ich beneide sie ein wenig darum, wenn ich ehrlich bin............

Rabea verstaut einige ihrer Mitbringsel (die, die sich zur Deko eignen) auf dem Kaminsims. Machen sich ganz gut da, irgendwie passt "antik" zu "abgewetzt".

Wer kennt das nicht, das man gerade auf dem Klo die besten Ideen hat? Nicole macht da keine Ausnahme. Hier hat sie die Eingebung für ihr neues Buch - sie will was über Pyramiden schreiben! Historische Romane verkaufen sich doch wie geschnitten Brot. Hat sie zumindest so gehört.

Beim Frühstück spricht man über dies und das. Rabea macht sich immer noch ein wenig Sorge übers liebe Geld.

Nicole dagegen gehen eher das immer noch recht schäbige Haus auf den Wecker.

Da kann man noch so sehr schrubben, die beiden haben von allem nun mal nur das Billigste, und neue Tapeten wären auch immer noch dringend nötig.

Da hilft es auch nur wenig, das die beiden sich wenigstens im Garten wohl fühlen können.

Für so einen Roman über Dinge, von denen man nix versteht (hier: Pyramiden...) sollte man sich ein wenig Informationen und Hintergrundwissen verschaffen. Nicole versucht ihr Glück im altehrwürdigen Lesesaal, aber so recht fündig wird sie nicht.

Zuhause waren in der Zeit die Klempner ein weiteres Mal im Haus. Nun gibt es neben der Badewanne auch eine Dusche (immer baden dauert echt zu lange), außerdem ein Waschbecken, einen Spiegel und nicht zuletzt einen Halter fürs Klopapier (ja, sowas ist auch wichtig!) - und die Lampe wurde ausgetauscht.

Macht: 4 neue Teile im Bad...

Irgendwann merkt meine Nicole, das sie so mit ihrem dramatischen Werk "Pyramiden im Sturm" einfach nicht weiter kommt. Wie soll sie über Pyramiden schreiben, wenn sie noch nie welche gesehen hat???

Um wieder einen klaren Kopf zu kriegen, schwingt Nicole sich aufs Rad und ....

...besucht den frisch renovierten "Schwimmverein". Die Stadtverwaltung konnte sich das Elend hier einfach nicht weiter ansehen und hat sich der ehemaligen Fabrikhalle noch mal angenommen.

Schon beim Betreten fallen die Veränderungen ins Auge :-D

Sogar Sprungbretter gibt es jetzt. Ausserdem ist das Becken insgesamt (genauer: die ganze Halle) größer geworden - nun kann man richtig schwimmen und nicht nur auf der Stelle Wasser treten.

Nicole fackelt nicht lange, zieht sich um und...... "Aaaaaarschboooombe!!!"

Sie planscht und schwimmt, bis es draußen schon dunkel wird (was man dank der neuen, großen Fenster sogar sehen kann), dann gönnt sie sich noch einen leckeren Kaffee mit irgendeinem exotischen Geschmack und Streuseln und fasst einen Entschluss.

Ja, da schaut Rabea zurecht leicht verwundert, als sie ihre Freundin an diesem Morgen zu Gesicht bekommt.

Wie man unschwer erraten kann, hat Nicole beschlossen, ihre Pyramiden-Recherchen vor Ort fortzusetzen. Also muss man sich schon wieder voneinander verabschieden. Das fällt schwer, auch wenn es nur drei Tage sind.

Nicole guckt schon ein wenig schwermütig, als sie im Taxi sitzt und die Simlane 10 hinter sich lässt.

Aber als das Flugzeug zur Landung ansetzt, vergisst sie ihre Sorgen ganz schnell. Da! Da ist schon die erste Pyramide!

Soweit, so gut.

Um in so eine Pyramide nun aber auch hinein zu kommen, muss man als Sim einiges tun - simple Besichtigungstouren kennt man nämlich in der Welt von Al Simhara nicht.

Also muss Nicole mit diesem Herrn Kontakt aufnehmen, der sie -wie könnte es anders sein?- um einen Gefallen bittet.

So kommt es, das sich Nicole hier als Grabräuberin betätigt.

Das ist aber eine ganz spaßige Angelegenheit (für mich :-D) und nebenbei bringt sie auch nicht wenig Geld ein. Man muss nur darauf achten, nicht so zu enden wie dieser Kamerad hier.

Nebenbei hat sie immer noch genug Zeit, um zu gucken (und mitzunehmen) was hierzulande so gedeiht...

...und die vielbesungenen einheimischen Spezialitäten zu kosten. (Als sie hier ist, ist es übrigens schon nach Mitternacht - sie hat Glück, das diese Imbiß-Bude so lange offen hat!)

Ein Gefallen zieht direkt immer den nächsten nach sich. Nicole macht artig alles, was man von ihr will - und dann kommt der erlösende Anruf: sie darf als Belohnung dafür in eine Pyramide!

Ganz schön groß, oder?  Nicole hat es eilig, sie ha nur noch ein paar Stunden Zeit, bis ihr Touristenvisum abläuft.

Aber sie nimmt sich dennoch die Zeit, sich alles möglichst genau anzusehen.

"Hallooooo....? Jemand zu Hause.....?" Zum Glück nicht!

Natürlich sollte sie von hier auch jemandem was mit bringen: fünf Flammenfrüchte sind geordert. Nicole findet sie, und sie nimmt ein paar mehr mit, für den heimischen Garten. Machen sich bestimmt gut da!

Nun, aber auch der schönste Urlaub hat ein Ende; und so kommt Nicole auch wieder in Riverview an. Wie man sieht, hat sie sich (zur Inspiration) auch das ein oder andere Souvenir mitgebracht.

 

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