Ja, sie gingen vorbei, die ersten zwei Wochen in Nicoles Leben. Sie hatte sich eingelebt, Bekanntschaften gemacht, eine Freundin & Mitbewohnerin gefunden, ein paar erste kurze Bücher geschrieben und gelernt, nur mit dem Nötigsten an Möbeln auszukommen.

Damit war die erste Aufgabe vorbei - und so geht es weiter:

Aufgabe 2 - "Feinde für`s Leben"

Teil 1:

Während sich Nicole weiter um ihre paar Nutzpflanzen kümmert, sieht sie quasi aus dem Augenwinkel, das im Nachbarhaus  wohl jemand einzieht.

Klar, das sie das der Rabea direkt erzählen muss!

Ob das wohl nette Leute sind, die da nun wohnen...? Das wird man sehen........*grins*

So ganz nebenbei freuen sich meine beiden Damen, das die Möbelversandhäuser nun endlich ihren zweiwöchigen kollektiven Bummelstreik beendet haben und daher die langersehnten Neuanschaffungen eintreffen.

Im Schlafzimmer hat man ein neues Bett, einen Beistelltisch und -endlich- eine Kommode.

(Das sind 4 Teile. Die beiden Lampen sind zwar auch neu, aber Ersatz für die vorher vorhandenen zwei schäbigen Hängelampen.)

Auch im Wohnzimmer tut sich was: Nicole besitzt nun drei neue Stühle (zwei am Esstisch, einer am Schreibtisch) und - ganz wichtig! -ihren eigenen Computer. (Macht vier Teile...)

In der Küche stehen zwei neue Theken, und der Klempner war da. Man muss nun keine Pappteller mehr benutzen, denn man kann spülen! (Also bisher: drei Teile für die Küche. Auch hier habe ich außerdem die zwei alten Hängelampen ausgetauscht.)

Heeeyyy.......................!!! Das Ding ist nicht zum Zocken für dich gekauft worden, sondern damit Nicole damit arbeiten kann!

Egal. Nicole hat eh nicht vor zu arbeiten, sie will die neuen Nachbarn kennen lernen. Sie klingelt und wird von Adalbert Lutzenbacher auf das Freundlichste begrüßt und eingelassen. Ja, der Herr meint sogar, man hätte viel gemeinsam und sollte sich besser kennen lernen.

Uuuupssss.....?!? Muss denn das sein, Adalbert...?

Smalltalk über das stets sonnige Wetter ist für den Anfang immer gut. Insgeheim wird dabei natürlich die Inneneinrichtung und die restlichen Lutzenbachers begutachtet...also, das Haus ist von außen wirklich hübsch, aber die Möbel hier drin sind gruselig und duster. Der Vorhang sieht aus wie seit 100 Jahren nicht gewaschen, und wer um alles in der Welt stellt sich eine Lampe aus Leopardenfell ins Wohnzimmer?

Nur sehr mühsam kommt der zwischen den Herren eingeklemmten Nicole ein verlogenes Kompliment über das neue Haus über die Lippen.

Gernot kauft es ihr auch offensichtlich nicht ab.

Nachdem sie sich so einige Zeit mit der Familie abgequält hat, ist sie froh, wieder in den eigenen vier Wänden zu sein (auch wenn die immer noch neue Farbe nötig hätten...naja, Rom wurde ja auch nicht an einem Tag erbaut) und an ihren Computer zu können.  Was soll sie nur schreiben...ach, es wird einfach ein kurzer Roman: "Die neuen Nachbarn".

Wie war das noch... "wenn man vom Teufel spricht..."?  Tatsache, direkt am nächsten Tag steht Adalbert Lutzenbacher in Begleitung seiner Frau Mama vor Nicoles Haustür. Nun denn, dann wollen wir sie mal reinlassen, die Nachbarn.

Diese Freundlichkeit stellt sich binnen Sekunden für Nicole als großer Fehler heraus. Kaum hat die alte Frau Lutzenbacher drei Schritte in die Küche gemacht, da mokiert sie sich schon sehr melodramatisch über die Zustände derselben. Frechheit...ok, hier wird nicht immer sofort geputzt, aber Ungeziefer hatte man noch nie im Haus!

Sowas lässt sich auch die sonst doch recht ausgeglichene Nicole nicht bieten! "Was? Fliegen?? In MEINER Küche? Das ist doch wohl die Höhe - und das von einer, deren Gardinen vor lauter Dreck schon von alleine vor den Fenstern stehen bleiben würden?!?"

Zwei Gemeinheiten später war die Feindschaft der Damen besiegelt - was bei Frau Lutzenbacher zu sofortiger Entleerung ihre Blase auf Nicoles Küchenboden führte!

Igitt............

Vielleicht sollte man ihr mal Tena Lady empfehlen...? Aber wenn es nach Nicole geht, kann sie sich gut und gern noch öfter damit in der Öffentlichkeit blamieren. Sie wird ihr den Tip ganz bestimmt nicht geben.

Damit waren die Qualen der Dame aber noch nicht beendet...: ihr eigener Sohn fand es ungemein komisch, seine stinkende Mutter obendrein noch tüchtig zu erschrecken.

Was für eine Familie......!

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Ein paar Tage später sitzt Nicole mit einem Buch ganz gemütlich im Pavillon und ahnt nichts Böses.

Die Ruhe ist ihr nicht lange gegönnt, denn nun hat der alte Herr Lutzenbacher seinen großen Auftritt.  Dem hat seine Frau natürlich brühwarm vom Krach mit Nicole erzählt, und statt seiner Gattin dafür die Schuld zu geben, giftet er Nicole an.

Die lässt sich das aber nicht bieten und gibt dem Alten so richtig Kontra: "Ihre Frau sollte sich mal um ihren eigenen Dreck kümmern, statt ihre dicke Nase in fremder Leute Sachen zu stecken!"

Ja. wie soll ich es sagen...auch hier gibt ein böses Wort das andere, auf beiden Seiten - und schon steht fest, das sie auch mit Herrn Lutzenbacher Senior niemals ein freundschaftliches Nachbarschaftsverhältnis pflegen wird. Eher das Gegenteil.

Zum Glück gibt es aber auch nette Momente. Rabea kocht fleißig und auch gerne für die beiden...

...und wird neuerdings sogar schon von ihren Kolleginnen angerufen, wenn die mit einem Rezept nicht so ganz zurande kommen.

Und man frühstückt gemeinsam mit Blick auf den schönen Garten. Halt - falsch: Nicole hat ja gar nix von der Aussicht, sie sitzt dafür ja verkehrt, die Arme.

Die anderen Sims sollte man natürlich auch nicht vernachlässigen. Mit Billy trifft sie sich im Park.

Die beiden verstehen sich einfach super....

...auch wenn er wohl ganz offensichtlich ein schlechter Verlierer ist. Aber: "nobody is perfect".

Am Ende gehen die beiden lieber noch zusammen ins Kino, und so wurde es ein echt schöner Nachmittag/Abend.

Nicole hat sogar ihren Roman fertig geschrieben, hier ist schon ihr eigenes Exemplar davon im Briefkasten.

Auch Rabea hat allen Grund, froh und glücklich zu sein: sie trifft sich nochmal mit ihrem Don.

Oh...mein...Gott.......dieser BLICK!

Spätestens jetzt dürfte absolut klar sein, das Rabea diesem Mann total verfallen ist.

Da ist der erste Kuss in ihrem (eigentlich nicht mehr ganz so) jungen Leben viel, viel mehr als nur das bloße Sich-Berühren zweier Lippenpaare.

Rabea ist auf jeden Fall glücklich - sehr, sehr glücklich. Sie ist verliebt, und sie hat Don geküsst, der -so nebenbei- ein echt guter Küsser ist.

(OK, wir wissen, warum er das ist: er hat Erfahrung.........aber wir sagen es ihr nicht.  Vorerst zumindest.)

Nicole hat in der Zwischenzeit in der Schule einen Kunstkurs gegeben. Und nun will sie zu ihrer Freundin in den Imbiss. Sie ahnt ja nicht, das Rabea dort gerade sehr schwer beschäftigt ist.

Als sie ankommt, erkennt sie das natürlich sofort und verzieht sich um die Ecke.  Dort stehen einige Herren und es gehen seltsame Dinge vor sich....stehen die hier alle Schmiere, während der Typ da hinten die Mülltonnen durchforstet...? Nicole vermutet es und fragt Gernot, was das hier soll.

Gernot findet nicht, das sie das was angeht und reagiert arg unfreundlich. Ein echter Lutzenbacher ..........!

Nun, wir kennen das ja schon: eine Beschimpfung und Beleidigung gibt die nächste. Nicole hat nun schon Übung darin.

Schon ist hier der allerschönste Streit im Gange...

....und während da hinten geflirtet wird, das die Luft brennt, macht Nicole sich Gernot mal eben schnell auch zum Feind. Man kann nur hoffen, das ihr nie mal der Zucker ausgeht, von den Nachbarn kann sie nun auf jeden Fall nix mehr borgen!

Soweit, so gut: Nicole ist mit drei Lutzenbachers aufs Ärgste verfeindet, und Rabea ist glücklich verliebt.

Was nun...? Das sehen wir dann im 2. Teil....!

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