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Teil 3 - "Man kommt halt zurecht..."

Ja, was soll man schreiben zum Zusammen-Leben der beiden Frauen....?  Man führt das sogenannte Schicht-Schlafen ein: eine bekommt das Bett, die andere muss mit Nickerchen auf dem Sofa durchhalten, bis die erste Lady ausgeschlafen hat.  Das ist nicht besonders toll, aber es funktioniert halbwegs. Zumindest anfangs...

Mehr oder weniger ausgeschlafen sitzt Nicole wieder mal am Computer des Richtig-Lesesaals und arbeitet wild drauf los: sie will nun endlich diesen Roman fertig bekommen, koste es was es wolle...!

Ebenfalls im Lesesaal, aber ein Zimmer weiter, bahnt sich etwas womöglich schicksalhaftes an. Ein simpler Händedruck zur Begrüßung..........

...und schon sind zwei junge Sims sich sicher, das sie füreinander bestimmt sind. Oder so. Also, auf jeden Fall sind beide sich ganz sicher, das sie den anderen un-be-dingt und auf jeden Fall kennen lernen wollen.

Ja so ist das, wenn zwei kokette ("romantisch" gefiele mir da doch immer noch besser...) Sims aufeinander treffen ;-) ....!!!

Nur gut, das Nicole das nun folgende Balzverhalten von Rabea (und auch von Don!) nicht miterlebt. Es ist geradezu peinlich, was sich hier abspielt...Rabea fährt das komplette Programm auf, und das ist nicht gerade wenig. 

Wobei aber zumindest vermutet werden darf, das es gar nicht nötig gewesen wäre, ihm soviel Honig um den hübsch gestutzten Bart zu schmieren, der hätte sie so oder so bald angerufen.

Nach all der Schreiberei (bzw. Schmeichelei....) haben sich die Damen nun aber ein wenig Entspannung verdient. Kurz entschlossen geht es mal wieder in den guten alten "Schluck" auf den ein oder anderen Saft.

Nicole braucht das, weil sie vom Schreiben total gestresst ist;  Rabea vielleicht eher, um wieder ein bisschen runterzukommen von ihrer rosaroten "Don-ist so-toll-Wolke".

Saft alleine hilft nicht, um Stress abzubauen. Aber ein kleines Damen-Kicker-Turnier, DAS hilft :-) !!!

Später ist Nicole noch ziemlich lange auf - Rabea liegt schon im Bett und schläft selig, während sie mit Grausen einer weiteren Nickerchen-Nacht auf der Couch entgegen sieht.

Nanu...? Was soll denn das....ach, ich glaube, das ist Nicole beim Badewannen-Schrubben, nachdem sie irgendwann echt keinen Bock mehr auf das Sofa hatte....!

Bis Rabea endlich aufsteht, kann sie ja auch noch die Zeitung lesen. Viel Interessantes steht nicht drin...ein paar Neue sind in die Stadt gezogen, es wird vor Feuer und Einbrechern gewarnt (HAH!), die Llamas haben gewonnen.....das Übliche halt.

Rabea ist aufgestanden und macht Waffeln. Interessant, was da so alles reinkommt, oder? Ich frage mich, wohin die Blaubeeren verschwinden.

Es sieht beinahe so aus, als sei sie nicht ganz bei der Sache. Ist es der Teig, der sie grade so verzückt zum Himmel schauen lässt oder doch der Gedanke an Don....?

Also, bei dem Ergebnis würde ich sagen: es war Don. Denn die Waffeln bekommt sie normalerweise wirklich besser hin.

Nicole bekommt Post: ein Exemplar ihres zweiten Buches. Es sieht so aus, als ginge es wirklich ein bisschen aufwärts.

Rabea sehen wir hier vor ihrer ersten Schicht im Schnellimbiß. Ein wenig fremd sieht sie aus, mit den kurzen Haaren und der Mütze. 

Nicole möchte heute mal was anderes machen als Schreiben. Nach kurzer Überlegung radelt sie in den "Schwimmverein". Und so findet sie das wohl tristeste Schwimmbad, das je ein Sim von innen sah...hierzu fällt mir nur eines ein: ja, man KANN hier schwimmen, also wird es wohl ein Schwimmbad sein. Aber wer WILL hier gerne schwimmen gehen......?

Öhm......*hust*..................ja............na gut. Die Sims in Riverview sehen das wohl anders.

Statt Eingaben an die Stadtverwaltung zu schreiben oder vor dem Rathaus für die Renovierung hier zu demonstrieren, stürzen sie sich wie die Lemminge scharenweise ins Wasser.

Na dann werdet doch damit glücklich!

Nicole verlässt auf jeden Fall das überfüllte Becken schon bald wieder. Mehr als Wassertreten kann man in dem Gedränge nämlich nicht.

Dafür kann man aber auf den Liegen (die sind erstaunlicherweise sogar ganz hübsch) schön ein bisschen Schlaf nachholen. Ganz so prima klappt das mit dem Schicht-Schlafen nämlich nicht.

Daheim hat "Die Mitbewohnerin" den Ehrenplatz eingenommen. Soll das auf dem Cover Venedig sein...?

Rabea ist hier wirklich diejenige, die sich meist ums Essen kümmert - schon allein, damit sie mehr lernt und damit eventuell auch mal befördert wird. Als Küchenmädchen verdient man nämlich echt nicht gut.

Aber Job hin oder her: auch sie muss öfter mal auf dem Sofa übernachten.

Nicole schreibt schon wieder am nächsten Buch. Und wünscht sich einen Laptop...ich kann sie verstehen, es ist ja schon ein wenig lästig, immer in die Bibliothek zu radeln. Aber nur die Ruhe, früher oder später wird sie sich einen leisten können.

Irgendwann klingelt ihr Handy. Und auch, wenn dieses hier aus irgendeinem Grund unsichtbar ist: der Anruf war wichtig. Denn dran ist jemand von der Riverview-Stadtverwaltung, der sie um drei ihrer Bücher als kleine Spende für die städtische Bibliothek bittet. Natürlich sagt sie zu - was für eine Ehre...!

Um mal was anderes zu sehen (und mit der geheimen Hoffnung, das es hier eine Kommode oder einen Kleiderschrank oder sowas in der Art gibt) ist Nicole ins hiesige Fitnesscenter geradelt.

Auf dem Laufband macht sie alles andere als eine gute Figur, eine Kommode gibt es hier nicht, und so was das insgesamt gesehen eine recht überflüssige Aktion.

*Lach*...gut, ich hatte davon gehört, das Sims auch auf dem Badewannenrand sitzen können - aber ich habs noch nie live erlebt...danke Rabea!

Ausserdem: wer braucht denn bitte Stühle oder Sofas..........?`Völlig überflüssig....!!!

Rabea muss auch mal raus, nur arbeiten und schlafen ist ja auf Dauer auch mal langweilig. Zuerst versucht sie, ihren Kollegen zu besuchen - aber der ist leider grad auf dem Sprung zu irgendwas wichtigem, er lässt sie hier einfach stehen. Übrigens ist er ein Nachbar ihrer Eltern - auch er wohnt in einer Art Trailer.

Na gut, dann geht sie eben doch zu ihren Eltern. Ihre Mutter ist daheim...die Begrüßung fällt frostig aus. Rabea kann ihre Mutter nämlich überhaupt nicht ausstehen, die beiden haben sich schon vor längerem gründlichst verkracht.

Rabea geht es heute aber nicht um eine Versöhnung mit ihrer Mutter. Sie will nur ins Haus, um sich endlich umziehen zu können.

An der schäbigen Umgebung stört sie sich nicht, sie ist ja hier aufgewachsen und kennt es nicht anders.

Sooo: neue Klamotten, neues Haarband, neues Makeup. Fertig,

(Viel habe ich vorerst nicht verändert, man soll sie ja noch wieder erkennen ;-) )

Fast schon fluchtartig radelt sie gen Heimat. Noch ein letzter Blick zurück...nein, hier will sie bestimmt nie wieder wohnen!

Nicole liefert ihre drei ersten, selbst geschriebenen Bücher im Rathaus ab und wird dafür mit Lob und Anerkennung überschüttet. Was tut man nicht alles, um in so einer Kleinstadt gut dazustehen!

Den Rest des Tages vertrödelt sie erst an den Flußuferwiesen (das ist ein kleiner, schmaler Park im Stadtzentrum von Riverview)...

...und dann im Museum.

Hier lernt sie einen ganz interessanten Mann kennen: Billy Caspian. Die beiden plaudern höchst angeregt und lange über Bücher und Kunst - vor allem an der Kunst ist Billy interessiert.

Nicole ist so lange im Museum, das sie irgendwann sogar zu müde ist, um nach Hause zu radeln. Kurzerhand schläft sie hier, dieses Sofa ist auch viel bequemer als ihres zu Hause.

Es dämmert schon, als sie nach Hause fährt....wie lange werden die beiden Frauen dieses spartanische Leben noch aushalten?

 

 

 

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