Ein paar Worte vorab...:

Hier dokumentiere ich meinen (erneuten...*seufz*) Versuch, mich beim Sims-3-Single-Projekt zu beteiligen. Bei diesem Projekt, dessen genaue Regeln (und mehr zum Projekt!) ihr HIER finden könnt, geht es darum, mit einem Sim bestimmte Aufgaben zu erfüllen. Das ist nicht immer leicht, aber ich werde mein Bestes geben. Oder genauer, Nicole wird das tun. Das meiste, das hier steht, schreibe ich eher aus ihrer Sicht. Aber dazwischen rutschen immer wieder meine Kommentare als Spieler, die ich - um sie als solches deutlich zu machen - kursiv und in rot schreibe. Aber nun fange ich lieber einfach mal an!

Das Sims3-Single-Projekt - Aufgabe 1 (2 Simwochen-Version):

Aller Anfang ist schwer...

1. Teil

Das sollte es nun also sein: ihr neues Heim. Zuhause. Ein wenig ratlos stand die junge Simmin vor dem kleinen Haus in Riverview....irgendwie....hatte sie es sich vielleicht doch ein wenig anders vorgestellt.

Aber: es war ein Haus, komplett mit allem; und es gehörte ein schönes Grundstück dazu. Außerdem war, wenn man mal ehrlich war, bei dem Preis, den sie dafür gezahlt hatte, nun auch nicht allzu viel zu erwarten. In jeder Großstadt hätte sie dafür bestenfalls ein handtuchschmales, leeres Grundstück bekommen.

Erfreut stellte sie fest, das ihr Fahrrad den Umzug gut überstanden hatte. Also machte sie sich auf, das Ganze erst mal von innen zu begutachten.

Oh man, diese blöden Möbelpacker von der Umzugsfirma hatten doch tatsächlich alles vom LKW runter hier mitten in ihr Wohnzimmer geknallt.....?!? Das durfte doch wohl nicht wahr sein!

Doch, durfte es. Denn hier stehen genau 11 Dinge ;-): ein 2er-Sofa, ein Einzelbett, zwei Theken, ein Herd, ein Kühlschrank, eine Mikrowelle, ein Tisch, ein Schreibtisch, ein Bücherregal und ein Blümchen (ein bisschen Deko muss sein!).

Wenigstens befanden sich die Badewanne und das Klo da, wo sie hingehörten.

Und damit haben wir genau 15 Gegenstände, die meine Simmin besitzt - die 11 Sachen von oben, WC & Badewanne, und noch das Fahrrad + Ständer. Und damit muss sie jetzt irgendwie klarkommen.

Da steht sie also, eine junge, grade eben erwachsene Simmin mit einem eigenen Haus, einem großen Traum und kaum Geld, in einer ihr fremden Kleinstadt.

Nun ist es, denke ich, an der Zeit, sie vorzustellen: das Mädel heißt Nicole Schmitt, und ihr großer Traum ist es, als "Professionelle Autorin" bekannt zu werden. Ihre Eigenschaften sind: Bücherwurm, Schlafmütze, begeistert, künstlerisch und Sinn für Humor. Letzteres wird sie hier beim Projekt brauchen können.....und sie hat sich im guten alten Riverview nieder gelassen.

Wütend rief sie ihre Umzugsfirma an, stauchte den Mitarbeiter am Telefon zusammen und verlangte, das die Leute noch mal kämen und den Kram dahin schieben, wo er hingehört. Und den Herd anschließen sollten sie gefälligst auch noch.

Kurz darauf war dann tatsächlich alles so, wie es sein sollte. Allerdings sah es nun insgesamt auch nicht besser aus, irgendwie verloren sich ihre paar Möbelstücke in dem Haus.

Nicole beschloss, ihre neue Umgebung zu erkunden und schwang sich aufs Rad. Nur - wohin....?

Naja, eigentlich ganz einfach. Wohin fährt ein echter Bücherwurm...? In die örtliche Bibliothek natürlich. Das hier ist der "Richtig-Lesesaal"  in Riverview, und der ist zwar nett aber irgendwie doch recht ...altbacken.

Aber das sieht man ja nicht mehr, wenn man die Nase in einen Roman steckt. Nicole könnte nun schön entspannt lesen, wenn da nicht dieses penetrante Kind wäre, das sich demonstrativ neben sie stellt und sie anstarrt (was sie natürlich nicht tut, wenn man das fotografieren möchte).

Was will die denn von ihr???

Irgendwann findet das Mädchen sie dann wohl doch langweilig und sucht sich was Interessanteres zum Anstarren. Dadurch wird Nicoles Blick frei auf eine Frau - anscheinend in ihrem Alter und auch eine Leseratte....! Es wäre ja wirklich nett, wenn sie hier jemand Gleichgesinntes finden würde.

Also wird sie angesprochen - Lesen kann Nicole ja auch später. Und schon bald plaudert sie unbefangen mit Rabea Braun über dies und das und auch darüber, das sie ja so gern selber schreiben würde. Leider kann Nicole das aber noch gar nicht. Und überdies besitzt sie zwar einen Schreibtisch, aber keinen Computer. Und keinen Stuhl. Es ergeben sich also derzeit gewisse Probleme mit ihrer schriftstellerischen Karriere.

Sie fragt Rabea, womit die ihr Geld verdient. Die arbeitet am Empfang im Wellnesscenter; das ist aber nur ein kleiner Aushilfsjob...na wenn ihr das reicht, warum nicht? So hat man wenigstens viel Freizeit. Vielleicht sollte Nicole auch so einen Teilzeitjob annehmen....? Noch hat sie knapp 700 $ auf dem Konto, aber ewig werden die bestimmt nicht reichen.

Während man hier nett plaudert und sich kennen lernt, fühlt Nicole sich ...gemustert, oder auch abgecheckt. Was guckt denn der Kerl da so penetrant hierher? Und warum grinst er sie so dümmlich-dreist an? Hält sich wohl dabei noch für charmant oder was? Nicole beschließt, den Kerl zu ignorieren.

Rabea dagegen meint, das er ja "sooo unglaublich attraktiv" sei. Aha. Na gut. Auch über Männergeschmack lässt sich streiten, aber bitte nicht mit jemanden, den man grade erst kennen gelernt hat.

Es dämmert schon, als Nicole sich auf dem Heimweg macht. Und das tut sie auch nur, weil ihr der Magen langsam in den Kniekehlen hängt.

Was kocht man sich, wenn man nicht kochen kann....und keinen Brandmelder (aber dafür ne Topfpflanze-wo war ich denn mit meinen Gedanken???) besitzt? Salat. Salat brennt nicht! Außerdem ist das gesund. Ich will ja nur das Beste für Nicole.

Ja, war ja ganz lecker. Nur stellt sich jetzt die Frage, wohin mit dem leeren Teller?

Ihn mit der sogenannten "Hand Gottes" ihn den Müll zu bringen, ist, so habe ich gelernt, verpönt...also packe ich ihn der lieben Nicole ins Inventar. Und weg ist das Ding....!

Irgendwann geht auch der längste Tag einmal zu Ende. Auch Nicoles erster Tag in Riverview - sie ist todmüde, als sie ins Bett kriecht. So müde das sie die wirklich absolut tolle Kinderzimmer-Tapete keines Blickes mehr würdigt. Die ist eh ein Problem, das warten muss.

Zum ersten Mal benutzt Nicole ihr neues Bad, und schon hadert sie mit dem WC, dessen Spülung nur ca. jedes 3. Mal das tut, was sie tun soll - nämlich spülen.

Aber sie ist dann doch irgendwann frisch und sauber und kann Marmeladenbrot frühstücken.

Wodurch sich dann leider die Anzahl der dreckigen Teller in ihrem virtuellen Rucksack verdoppelt und mir die Meldung beschert, das Nicole das vergammelte Essen (welches Essen???) in ihrem Inventar widerlich findet.

Kurzerhand radelt Nicole daher ins Kunstmuseum. Kunst interessiert sie ja ohnehin sehr, und ausserdem hat es hier bestimmt irgendwo ein Waschbecken. Gott sei Dank ist sie die Erste heute morgen hier, so sieht keiner, wie sie die dreckigen Teller auspackt....

...und hier abspült. So - dieses Problem wäre schon mal abgehakt! (In diesem Räumchen steht übrigens auch eine Badewanne. Kann man hier entspannende Schaumbäder nehmen? Oder ist das am Ende eine künstlerische Installation, die Nicole nun grade total zweckentfremdet hat...? Falls ja, tut es uns leid.)

Ein Spiegel! Da kann man noch mal eben rasch das Aussehen überprüfen und sich ein wenig aufbretzeln. Nur für den Fall, das sie heute noch ein Vorstellungsgespräch hat oder so...nun fühlt sie sich schon besser.

Wenn man ein Museum besucht, dann kann man wenigstens mal die Bilder betrachten. Bei Nicole kurbelt das die eigene Inspiration ungemein an.

Da sie nun quasi vor Selbstbewusstsein und Inspiration übersprudelt, stellt sie sich dreist an die hier stehende Staffelei und malt. Sie malt solange, bis das Bild fertig ist - und bekommt dafür sogar am Ende ein bisschen Geld! Vielleicht braucht sie doch keinen Hiwi-Job, um sich über Wasser zu halten?

Nach der stundenlangen Pinselei ist ihr nach frischer Luft - es geht in den Gemeindegarten. Hach, erstmal tiiiiieeef durchatmen.....!

Oh nein....da sitzt doch schon wieder dieser komische Typ, der gestern in der Bibliothek war...ja, das würde zu dem Weiberhelden passen, das er schon zwei Kinder hat und die hungern lässt, während er da faul rumliegt!

(In Wahrheit sind diese beiden Mädels keineswegs die Töchter des smarten Don Lotarios, sondern die Lobos-Zwillinge. Don hat hier das Rennen um den Liegestuhl gewonnen, aber warum die beiden Verliererinnen ausgerechnet an Hähnchenkeulen denken, ist mir schleierhaft :-). Aber es beweist zumindest, das auch simlische Zwillinge völlig gleich ticken können!)


Sie tut so, als ob sie ihn gar nicht bemerkt hätte und widmet sich ungeniert den frischen Tomaten, die man hier umsonst ernten kann. Frisches Obst und Gemüse ist immer gut, und umsonst ist es sogar noch besser.

Ui. Also bei DEM Anblick muss Nicole dann aber mal einen vorsichtigen Seitenblick riskieren. Läuft der Typ immer so hier rum?

Leider reicht es dann aber nur zu einer sehr kurzen Kontaktaufnahme mit Hal. Es ist nämlich allerhöchste Zeit zum Abendessen - und das nicht nur für ihn, wie man sieht. Gut, Nicoles Magen wird auch bald vernehmlich rummeln, also tauscht man nur kurz Name und Telefonnummer aus.

Ja, Sims sind so, die geben jedem noch so flüchtigen Bekannten direkt die Handynummer....!

Für heute abend muss ein Saft reichen, denkt sie sich. Den muss man nämlich auch nicht irgendwohin zum Abspülen schleppen.

Apropo Telefon...da fällt ihr ein, das sie sich ja noch bei Rabea melden könnte! Sie hat heute ja einiges erlebt, das kann sie ihr doch mal erzählen.

So ganz nebenbei schwärmt sie ihr auch von ihrem Haus vor. Dabei spielt auch der ein oder andere Hintergedanke mit. Zu zweit könnte man die Unkosten ja bestimmt leichter tragen, und lustiger wäre es auch. Rabea verdient zwar vermutlich auch nicht gerade viel, aber für ihre Bude hier sollte das doch reichen....ausserdem wohnt sie noch bei ihren Eltern; und die haben eh den Stall voll Kinder. Da wäre eventuell wirklich allen geholfen... 

Am nächsten Morgen will die Spülung auch beim 15. mal nicht spülen - eher im Gegenteil. Das Ding versagt völlig und das WC sprudelt wie eine Quelle, nur weitaus weniger idyllisch. Ob Handwerker viel Geld kosten...? Nicole hat nämlich null Ahnung von sowas.

Wenigstens ist die Wanne noch in Ordnung. So wird Nicole zwar verpixelt, aber sauber.

Die Rechnungen liegen schon seit gestern im Briefkasten. Aber zum Glück sind es nur etwas mehr als 80 $, die kann sie bezahlen.

Sie schwingt sich aufs Rad und erkundet ein wenig die Gegend. Oder zumindest hat sie das vor. Sieht das da hinten nach einem Gewitter aus....?

Seltsam. Das Jahreszeiten-AddOn ist doch gar nicht installiert?

Die schnöde Neugier treibt sie dann zu Rabea Brauns Adresse. Hm. Na wenn man sich das hier so anguckt, wäre ihr Haus vielleicht doch eine echte Verbesserung...die Brauns scheinen in einer Art privatem Trailerpark zu wohnen.

Leider ist Rabea nicht zuhause, wie ihr dieser Herr erklärt. Und nein, er wüsste auch nicht, wo die sich wieder rumtreibt. Wäre ihm auch egal. Was sie eigentlich von Rabea wollen würde...? Nicole hat nicht vor, dem ihr zutiefst unsympathischem Kerl das zu erklären; sie haut einfach wieder ab. Christopher hat sich da eh schon einfach vor die Glotze gehockt und sie nicht mal mehr beachtet.

Ich glaube, dieser Typ ist Rabeas Vater. Aber ganz sicher bin ich mir da nicht....

Nicole beschließt, das Ganze einfacher zu machen. Sie ruft Rabea an und verabredet sich mit ihr am Pavillon in der - naja, nennen wir es mal "Innenstadt".

Zusammen geht es später noch weiter in die "Saftbar Schluck" nebenan...

..na wenn der Laden hier schon so heißt, dann sollte man auch mal nen Saft trinken oder?

Mit reichlich Zucker im Blut macht das Kicker spielen doppelt so viel Spaß!

Zu guter Letzt gehen die beiden noch zum "Kleinen Korsen", weil all der Saft nicht hilft, wenn man Hunger hat. Es reißt zwar ein unangenehm tiefes Loch in Nicoles Kasse, das sie Rabea hierher einlädt, aber es ist sozusagen zur Feier der Tatsache, das sie hier ihre erst Freundin gefunden hat.

Zum Abschluß dieses denkwürdigen Tages wagt Nicole sich dann noch mit dem Pömpel bewaffnet an ihr Klo. Und siehe da - es funktioniert wieder!

So langsam hat Nicole das Gefühl, das sie hier wirklich heimisch werden kann. Und vielleicht sogar glücklich!

weiter zu Teil 2

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