Grundelheimer Chroniken - Teil 5

Es war soweit: das 1. AddOn "Wilde Campus Jahre" wurde installiert. Grund genug, direkt auch eine Studentin zu erstellen, die an der Staatlichen Sim-Uni studieren darf:

Marcy Stanford heißt die junge Simmin; sie hat die Ruf-Laufbahn und als allererste einen Lebenswunsch: 20 gute Freunde möchte sie gern haben.

Marcy von Nahem und beim Einzug in ein Wohnheim - eine andere Möglichkeit gab es ja für sie mit ihren 500 $ erstmal nicht.

Marcy studiert Politik und erkundet den Campus, so wie Maxis ihn einst erschuf. Hier ist sie auf dem Zentralhof und trinkt Espresso - alle anderen auch, das Zeug macht Sims süchtig.

Sie knüpft eine Menge Kontakte (so ein Wohnheim ist grade für Rufsims gar nicht verkehrt)...

....und sie tut auch was fürs Studium. Tja, es ist dumm wenn man direkt aus dem CAS kommt - da kann man als Sim einfach gar nix.

Marcy blockiert das Telefon. Kontakte pflegen ist ihr nun mal enorm wichtig.

Sie versucht, ihrem kargen Zimmer einen persönlichen Touch zu geben, in dem sie ein neues Bett kauft und ein Poster aufhängt. Sieht aber immer noch sehr kahl aus.

Ja, Marcy, du musst auch mal eine Hausarbeit schreiben, wenn du nicht auf ewig hier an der Uni bleiben willst....!

Seltsame Gestalten bevölkern den Campus. Und obendrein machen sie meist auch noch Ärger und dumme Scherze.

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Nun, es ist an der Zeit, mal nach Familie Stark zu sehen...:

Die haben zumindest auf den 1. Blick gute Laune. Lorenz geht grade frühstücken; sein Bruder Gerald möchte mit einem Mal gern Partyknaller werden. OK, nicht grade dolle, aber besser als 20 Liebschaften oder sowas. Für Jasmin ist die Sache mit dem Lebenswunsch nun eh egal.

Lorenz wird erwachsen - und er kann sich freuen: er ist ja eh schon seit der Teenagerzeit Sportler, und nun will er genau das werden: Sportexperte. Manchmal "denkt" das Spiel mit.

Nur studieren wird er nicht mehr. Na, dann muss er halt so lernen. Neben ihm sitzt Ilse Schreber, die hat sicher Gerald angeschleppt.

Wenigstens so ein neumodisches Ding, mit dem man immer und überall erreichbar ist, will er haben. Also kauft er sich eines.

Seine Eltern gehen in Rente und genießen nun einfach ihr Leben. Dazu gehört halt auch, das man im eigenen Garten im Whirlpool entspannen kann, während alle anderen schuften gehen.

Gerald bekommt seinen ersten Kuss von der mürrischen Sophie Miguel. Wie der Junge das geschafft hat, ist mir ein Rätsel.

Manchmal hat man schlicht nichts zu tun.

Dabei sollte Lorenz sich -zumindest wenn es nach Jasmin geht- langsam ernsthaft mit der Suche nach einer Partnerin befassen. Marlene Junghans ist mit Jasmin gut befreundet und wird ihm vorgestellt - aber das fängt nicht gut an.

Im Lauf der Zeit nähern sich die beiden zwar ein wenig an, aber wirkliches Interesse hat Lorenz an Marlene nicht.

Sein Bruder Gerald tätigt einen wichtigen Anruf. Genau genommen sind es sogar zwei Anrufe...

...die dazu führen, das er in seinem jugendlichen Alter nun das Elternhaus verlässt...

...und kurz darauf merklich reifer geworden vor seiner Zimmertür im Wohnheim an der SSU steht.

Ganz wichtig & zu erst zu erledigen: neue Klamotten kaufen! So geschmacklos gewandet wollen wir die lustige Collegezeit nicht miteinander erleben!

Im neuen, lässigeren Look kann er nun auch erste Kontakte mit den Mitbewohnern knüpfen.

Ihm gefällt`s ganz gut an der Uni. Denn es gibt reichlich Mädchen, und ein paar Hübsche sind auch noch dabei.

Bei Bernd Lang und seiner Familie zeigt sich, das man -weil man es ja nicht besser wußte- ganz schön an den nun vorhandenen Lebenswünschen vorbei gelebt hat. Bernd wäre statt zum Militär viel lieber zur Polizei gegangen.

Und Gertrude wünscht sich drei Kinder mit Collegeabschluß. Auch das wird wohl aus Altersgründen nichts mehr werden.

Wenigstens ihre Söhne haben noch alles offen. Moritz sowieso, und Simon...was wollte denn der Simon noch mal?

Hab nachgesehen: Simon hat die Laufbahn "Wissen" und will "Kriminelles Superhirn" werden. Passt irgendwie so gar nicht zu ihm...aber gut; es ist ja sein Leben.

Egal, es wird mir schon wieder einfallen. Gertrude freut sich zumindest jedesmal, wenn sie von der Arbeit kommt - und wird oft genug sogar befördert.

Simon hat auf jeden Fall einen kleinen Job beim Militär. Hat bestimmt Papa arrangiert.

Dafür - und für die guten Leistungen in der Schule - gibt es schon mal Stipendien.

Moritz liebt die neuen Möglichkeiten - vor allem die Kissenschlachten. Hoffentlich geht dabei im Wohnzimmer nichts zu Bruch.

Simon hat eine erste, kleine Liebelei mit der blonden Natascha.

Gertrude malt gerne. Hier hat sie ihren Mann beim Training in seinem Hindernis-Parcour verewigt.

Es wird auch gern gefeiert - hier steht ein Geburtstag an, wie man dank der runtergeklappten Wände an der Torte in der Küche hinten gut erkennen kann. Mit dabei: Jasmin Stark, Andrea, Markus Schreber, Gertrudes Bruder Walter (schon grauhaarig...) und seine Frau Melissa sowie Mechthild, die Unvermeidliche.

Das Geburtstagskind ist Moritz.

Nun ist der also auch Teenager. Ihm ist Ruhm wichtig - was dazu führt, das er kurz darauf beschließt, Klinikleiter zu werden.

Markus und Simon verstehen sich blendend. Das ist gut, sie sind ja Cousins.

Ich befürchte ja, das Moritz es nicht nur wegen seiner trockenen, um nicht zu sagen, mürrischen Art nicht leicht haben wird mit den Mädels. Ronja schätzt sowas hier auf jeden Fall nicht.

Auch bei Familie Schreber stehen die Chancen für erfüllte Lebenswünsche bei der älteren Generation schlecht. Ilse dagegen könnte es schaffen. Aber ihre Eltern würden es kaum gutheißen, das ihre Jüngste ausgerechnet "Kriminelles Superhirn" werden möchte.

Walter ahnt nichts und kümmert sich um den Garten, obwohl man dafür Personal hat. Aber ihm ist langweilig; Hobbys gibt es ja noch nicht.

Markus hatte seinen ersten Kuss mit Iris - die braucht anscheinend noch ein wenig Zeit, bis sie sich von der Überraschung erholt hat.

Wilma würde sowas auch gern erleben, aber sie kommt nicht recht voran. Weder mit der Romantik im Leben, noch mit den Hausaufgaben.

Im Haus spukt es nach wie vor. Und immer noch ist Ilse Irmgards bevorzugtes Opfer...

...und ihr Mann Walter macht munter mit.

Kein Wunder, das Ilse mehr als nur ein bisschen neidisch ist, als sich Wilma und Markus auf den Weg zur Uni machen. Sie würde da auch lieber heute als morgen hin, schon allein, um den Geistern zu entkommen.

Melissa (die übrigens viel lieber als eine brave Ehefrau und Mutter zu sein, Techtelerfahrung mit 20 Sims gesammelt hätte) wird 54 und schlagartig grau. Dabei fühlt sie sich noch frisch und jung. Und dieses schäbige Kostüm ist auch nicht ihr Stil.

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Ende Teil 5

 

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